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Trikots des TSV SCHOTT Mainz mit dem Schriftzug GOLD IMMOBILIEN
Allgemein

Gewinnspiel mit dem TSV SCHOTT Mainz: woher Aufträge kommen

Woher die Aufträge im Maklergeschäft wirklich kommen — am Beispiel einer Vereinsunterstützung in Mainz.

Von · · 3 Minuten Lesezeit

Wir haben den TSV SCHOTT Mainz unterstützt und dazu ein Gewinnspiel veranstaltet. Das Gewinnspiel ist längst beendet, die Trikots hängen weiter im Verein. Der Anlass taugt für eine Frage, die im Maklergeschäft selten offen beantwortet wird: Woher kommen eigentlich die Aufträge?

Hinweis: Dieses Gewinnspiel wurde im Jahr 2020 durchgeführt und ist beendet. Eine Teilnahme ist nicht mehr möglich.

Kurz gefasst

  • Die meisten Verkaufsaufträge in Mainz entstehen über Empfehlung, nicht über Werbung.
  • Kalte Werbeanrufe bei Privatpersonen und Kalt-E-Mails sind rechtlich unzulässig.
  • Wer im Ort sichtbar ist, erfährt von einem geplanten Verkauf, bevor ein Inserat läuft.

Woher unsere Aufträge kommen

Nicht aus Anzeigen. Der weit überwiegende Teil entsteht über drei Wege: Menschen, für die wir schon einmal gearbeitet haben, Notare, Anwälte und Steuerberater, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten, und der Ort selbst, also Verein, Nachbarschaft und Ladenlokal.

Das ist keine romantische Vorstellung von Regionalität, sondern eine nüchterne Folge des Rechts. Die naheliegenden kalten Kanäle sind versperrt.

Was rechtlich nicht geht, auch wenn es viele tun

  • Kalte Werbeanrufe bei Privatpersonen sind ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung unzulässig.
  • Werbe-E-Mails ohne Einwilligung sind unzulässig, auch an Gewerbetreibende.
  • Der Brief ist der einzige Kanal, über den ein Eigentümer ohne vorherige Einwilligung angesprochen werden darf, und auch dort gilt ein Widerspruchsrecht.

Wer trotzdem anruft, riskiert Unterlassungsforderungen und Bußgelder. Für Sie als Eigentümer ist die praktische Folge angenehm: Ein Maklerbüro, das seriös arbeitet, kann Sie nicht mit Anrufen überziehen. Es muss sichtbar sein und einen Grund liefern, dass Sie selbst anrufen.

Was das für die Bewertung Ihrer Immobilie bedeutet: Ein Büro mit gewachsenem Netzwerk hat Kaufinteressenten in der Kartei, bevor Ihr Objekt öffentlich steht. Das ist der Unterschied zwischen einem Verkauf mit Auswahl und einem Verkauf mit Warten.

Warum ein Verein mehr bringt als eine Anzeige

In einem Stadtteil wie Finthen spricht sich ein geplanter Verkauf zuerst im Umfeld herum. Der Nachbar, der Trainer, der Nachbarssohn, der eine Wohnung sucht. Wer dort vorkommt, wird gefragt, bevor die Familie überhaupt entschieden hat, ob sie verkauft.

Genau in diesem Moment ist ein Makler nützlich, denn dann geht es noch nicht um ein Inserat, sondern um eine Zahl und um die Frage, ob halten oder verkaufen sinnvoller ist. Diese Gespräche führen wir häufiger als Besichtigungen.

Was wir dafür tun und was nicht

Wir unterstützen Vereine und Veranstaltungen im Stadtteil, wir sind mit einem Ladenlokal sichtbar, und wir antworten am selben Werktag. Wir kaufen keine Adresslisten, wir rufen niemanden ungefragt an, und wir schreiben keine E-Mails an Menschen, die uns nicht gefragt haben.

Das ist langsamer. Es ist aber der einzige Weg, der nach fünf Jahren noch trägt.

Fragen, die uns dazu erreichen

Zahlen Sie für Empfehlungen?

Für die Vermittlung eines Kontakts, aus dem ein Mandat entsteht, ist eine Tippgeberprämie möglich. Sie wird vorher schriftlich vereinbart und offen benannt.

Bekomme ich Werbepost von Ihnen?

Nur wenn Ihr Objekt zu einer konkreten Nachfrage passt, und immer mit Hinweis darauf, wie Sie widersprechen können.

Haben Sie Kaufinteressenten in der Kartei?

Ja, mit Suchprofil und in vielen Fällen mit Finanzierungsnachweis. Ob jemand zu Ihrem Objekt passt, sagen wir Ihnen im ersten Gespräch.

Unterstützen Sie weiterhin Vereine?

Ja. Anfragen aus Mainz und den angrenzenden Orten schauen wir uns an, entschieden wird im Einzelfall.

Unsere Grenze: Wir geben keine Rechtsberatung zum Wettbewerbs- und Datenschutzrecht. Was hier steht, ist die Linie, an die wir uns selbst halten.

Fachlich verantwortlich
Ewa Gold, Geschäftsführung von GOLD IMMOBILIEN in Mainz
Ewa Gold (M.A.), Geschäftsführerin von GOLD IMMOBILIEN in Mainz-Finthen

Geprüfte Immobilienmaklerin (EIA), Europäische Immobilien Akademie Saarbrücken. Magistra in Englisch, Spanisch und Polnisch, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Seit 2013 verantwortet sie Verkauf, Vermietung und Vertrieb bei GOLD IMMOBILIEN, vom Einzelvertrieb bis zum Verkauf ganzer Objekte und verantwortet, wie GOLD IMMOBILIEN in Mainz sichtbar ist.

Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GewO, Aktenzeichen 32 35 20, Landeshauptstadt Mainz. Mitglied im Immobilienverband Deutschland IVD. Berufshaftpflicht und Aufsichtsbehörde im Impressum. Mehr zur Person auf der Seite von Ewa Gold.

Allgemeine Orientierung, ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Stand: September 2026.

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