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Das Team von GOLD IMMOBILIEN beim Fotoshooting im Büro in Mainz-Finthen
Allgemein

Fotoshooting mit dem Team: warum Objektfotos über den Preis entscheiden

In wenigen Sekunden entscheidet das erste Bild über den Preis. Warum wir Objektfotos nicht selbst fotografieren.

Von · · 3 Minuten Lesezeit

Wir haben das Team fotografieren lassen. Der eigentliche Anlass war ein anderer: Wir wollten die Fotografin danach für unsere Objekte buchen. Denn nichts entscheidet in den ersten Sekunden so stark über den Preis wie das erste Bild.

Kurz gefasst

  • Ein Interessent entscheidet in wenigen Sekunden anhand des ersten Bildes, ob er weiterliest.
  • Handyfotos aus der Türöffnung kosten Besichtigungen und damit Verhandlungsposition.
  • Verschönerte oder eingerichtete Bilder müssen als solche gekennzeichnet werden.

Warum das erste Bild über den Preis mitentscheidet

In den Portalen sehen Suchende zuerst eine Kachel: ein Bild, ein Preis, eine Fläche. Erst danach klicken sie oder eben nicht. Wer an dieser Stelle verliert, verliert nicht einen Interessenten, sondern die Menge.

Und die Menge ist die Verhandlungsposition. Ein Objekt mit zwölf ernsthaften Anfragen wird anders verhandelt als ein Objekt mit zwei. Der Unterschied entsteht nicht im Gespräch, er entsteht in der Kachel.

Die fünf häufigsten Fehler bei Objektfotos

  • Aus der Tür heraus fotografiert. Der Raum wirkt wie ein Schlauch. Richtig ist die Ecke mit dem größten Abstand zur gegenüberliegenden Wand.
  • Gegen das Fenster. Draußen weiß, drinnen dunkel. Ohne Belichtungsreihe geht das nicht.
  • Alltag im Bild. Wäschekorb, Zahnputzbecher, Kabel, Fußmatte, Mülltonne vor der Einfahrt. Jedes dieser Dinge zieht den Blick von der Immobilie weg.
  • Schiefe Linien. Türrahmen und Fensterkanten müssen senkrecht stehen, sonst wirkt das Haus baufällig, obwohl es das nicht ist.
  • Falsche Reihenfolge. Erst Außenansicht, dann Wohnbereich, dann Küche und Bad, dann Nebenräume, am Ende Grundriss. Wer mit dem Keller anfängt, verliert.

Was rechtlich zu beachten ist

Ein Bild darf ein Objekt nicht besser darstellen, als es ist. Wird eine leere Wohnung digital möbliert, gehört ein Hinweis dazu. Wird eine Wand am Rechner begradigt oder ein Baumangel entfernt, ist das irreführend und kann zur Haftung führen.

Bei Luftbildern kommt die Zustimmung der Nachbarn ins Spiel, sobald ihre Grundstücke erkennbar sind, dazu die Regeln für den Betrieb der Drohne. Und bei vermieteten Objekten gilt: Innenaufnahmen nur mit Einverständnis der Mieter, Termin nach Absprache.

Was oft vergessen wird: Der Grundriss ist bei Suchenden das zweitwichtigste Element nach dem ersten Bild. Ein sauber gezeichneter Grundriss mit Flächenangaben ersetzt drei Besichtigungen, die ohnehin zu keinem Angebot geführt hätten.

Wie wir es machen

Vor dem Termin bekommen Sie eine Liste, was aus dem Bild soll. Danach fotografieren wir bei Tageslicht, in fester Reihenfolge, mit Belichtungsreihen für Räume mit Fenster. Dazu kommen Grundriss, Lageplan und, wo es etwas zeigt, eine Luftaufnahme.

Bei leer stehenden Objekten arbeiten wir auf Wunsch mit digitaler Einrichtung, immer gekennzeichnet. Bei bewohnten Objekten planen wir den Termin so, dass niemand aufräumen muss, was nicht ins Bild kommt.

Fragen, die uns dazu erreichen

Wer bezahlt die Fotos?

Bei einem Mandat übernehmen wir Fotos, Grundriss und Aufbereitung. Es kommt keine gesonderte Rechnung.

Ich habe schon Bilder gemacht, reichen die?

Manchmal ja. Wir sehen sie uns an und sagen offen, welche wir verwenden können und welche dem Preis schaden.

Wie viele Bilder sind sinnvoll?

Zwischen zehn und achtzehn, plus Grundriss. Mehr führt dazu, dass niemand mehr durchsieht, weniger lässt Fragen offen.

Muss ich vorher entrümpeln?

Für die Fotos ja, und es ist die günstigste Maßnahme mit dem größten Effekt. Volle Räume wirken klein, und kleine Räume kosten Geld.

Unsere Grenze: Wir schönen keine Bilder. Ein Mangel, der im Bild verschwindet, kommt bei der Besichtigung zurück, und dann mit Misstrauen im Gepäck.

Fachlich verantwortlich
Ewa Gold, Geschäftsführung von GOLD IMMOBILIEN in Mainz
Ewa Gold (M.A.), Geschäftsführerin von GOLD IMMOBILIEN in Mainz-Finthen

Geprüfte Immobilienmaklerin (EIA), Europäische Immobilien Akademie Saarbrücken. Magistra in Englisch, Spanisch und Polnisch, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Seit 2013 verantwortet sie Verkauf, Vermietung und Vertrieb bei GOLD IMMOBILIEN, vom Einzelvertrieb bis zum Verkauf ganzer Objekte und entscheidet, mit welchen Bildern ein Objekt an den Markt geht.

Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GewO, Aktenzeichen 32 35 20, Landeshauptstadt Mainz. Mitglied im Immobilienverband Deutschland IVD. Berufshaftpflicht und Aufsichtsbehörde im Impressum. Mehr zur Person auf der Seite von Ewa Gold.

Allgemeine Orientierung, ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Stand: September 2026.

Bevor fotografiert wird, gehört der Preis geklärt

Wir bewerten Ihr Objekt mit Rechenweg und sagen Ihnen, welche Vorbereitung sich vor der Vermarktung rechnet und welche nicht. Innerhalb von 24 Stunden melden wir uns.

Immobilienbewertung anfordern Persönlich sprechen: 06131 4870343

Den Ablauf einer Vermarktung beschreibt die Seite Immobilie verkaufen in Mainz, wer wir sind steht auf Über uns.